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Josef Aschenbrenner

Ehrenstadtbrandrat der Stadt Passau

Ehrenmitglied des Landesfeuerwehrverbandes Bayern


1.

Im Zusammenhang mit der Vorbereitung einer Exkursion des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Passau habe ich in der Zeit vom 23.9. - 6.10.2003 erneut die Insel Samos und insbesondere Pythagorion besucht.

2.

Wir (meine Frau Elke und vier weitere Personen aus Passau) haben in der Pension der Ehefrau des Feuerwehrkommandanten Christos Glyfós genächtigt.

3.

Im Rahmen dieses Besuches ging es vor allem um den Ausbau der Kontakte zur Freiwilligen Feuerwehr Pythagorion, und um die Fortentwicklung des Feuerwehrwesens.

4.

Folgende Punkte wurden konkret angesprochen bzw. eingeleitet:

 

     

4.1.

     

Im Frühjahr 2004 (evtl. in der ersten Märzwoche sollen 3-4 Angehörige der FF Pythagorion in Passau ausgebildet werden. In einem Grundlehrgang sollen die notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse vermittelt werden, Schlafgelegenheit besteht im Gästezimmer der Hauptwache.

4.2.

Das bei der FF Pythagorion vorhandene 30 000 Liter fassende Wassertransportfahrzeug (Sattelschlepper mit Volvo-Zugmaschine) ist zu unhandlich. Dazu gibt es ständig Probleme mit dem Zugfahrzeug. Nach den Vorstellungen der FF Pythagorion (die sich mit meiner Ansicht decken) soll ein wesentlich kleineres Wassertransportfahrzeug angeschafft werden. Das Fassungsvermögen des Tanks sollte 10 - 12 000 Liter betragen. Am besten kommt dafür ein gebrauchtes Milchtransportfahrzeug in Frage, das ausreichend motorisiert ist und den Straßenverhältnissen sowohl in der Stadt als auch im Gebirge besser angepasst ist.

 

4.3.

In dieser Frage habe ich nahezu wochenlang zwei Alternativen ausfindig gemacht und geprüft. Von einer Firma in Hessen (Marburg) wurden mir geeignete Fahrzeuge angeboten.
Aber letztlich scheiterte diese Lösung derzeit an den nicht vorhandenen Finanzmitteln.

 

4.4.

Wegen eines Atemluftkompressors zur Füllung der Druckflaschen für die Atemschutzgeräte laufen noch entsprechende Bemühungen seitens des Herrn Albert Schiegl.

5.

Bei einigen Gesprächen äußerte der Oberbürgermeister der Stadt Pythagorion, Herr Polykrátys Konstantinídis, den Bedarf nach einem Unimog. Auch hier wurde ich umfassend tätig. Das Angebot der Firma. Beutlhauser in Passau/Kulmbach entsprach zwar den Vorstellungen unserer Freunde; aber auch hier scheiterte (vorläufig) der Ankauf. Aus dem Unimog ließe sich sehr leicht und mit wenig Kosten ein hochgeländegängiges Löschfahrzeug zur Bekämpfung von Waldbränden machen.

Die Kontakte zur Stadt Pythagorion werden aber fortgeführt.

6.

Mit großer Freude habe ich die Absicht vernommen, dass der Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Pythagorion beabsichtigt ist. Ich wurde um entsprechende Unterstützung bei der Planung gebeten.

Damit bereits vor Ort entsprechend vorgeplant werden kann, habe ich Musterpläne und Planungshinweise übersandt - Jetzt warten wir einmal ab, was daraus wird.

7.

Selbstverständlich haben wir auch noch weitere Punkte behandelt (z.B. hydraulische Rettungsgeräte, Notstromaggregate, Funkalarmierung usw.).

 


Aus dieser kurzen Zusammenfassung ist zu ersehen, dass nur der ständige persönliche Kontakt etwas bringt. Die herzliche Aufnahme und die kaum zu überbietende Gastfreundschaft ist nahezu sprichwörtlich.

Neben der FF Pythagorion habe ich auch Gespräche mit dem Kommandanten von Karlovasi und Ag. Theodori geführt.

Im Rahmen dieser Reise haben meine Reisebegleiter und ich im Reisegepäck Armaturen, Dichtungen und Schläuche auf die Insel gebracht.

J. Aschenbrenner

    18.11.2003

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