Anlaß der GründungImpressumHilfsprojektSpendenkonzept
Schwarzes Brett
bisher ErreichtesMitgliedschaftNewsletter

 








 

Im Jahr 2000 haben verheerende Brände die ägäische Mittelmeerinsel Samos (Griechenland) heimgesucht. Viele Menschen haben durch diese Brände ihre Existenzgrundlage ganz oder zumindest teilweise verloren. Hier sind besonders die von der Landwirtschaft abhängigen Inselbewohner zu nennen.
Samos ist eine fruchtbare Insel und nicht zuletzt weltbekannt durch den berühmten 'Samos-Wein'. Viele Weinfelder ebenso wie Olivenhaine wurden ein Opfer der Flammen. Eine Rekultivierung der betroffenen Felder ist mit großem finanziellen Aufwand und viel Arbeitseinsatz verbunden.
Um die verzweifelte Lage der betroffenen Menschen verstehen zu können, muß man wissen, daß ein neu angepflanzter Weinstock mindestens 5 Jahre, ein neu angepflanzetes Olivenbäumchen mindestens 10 Jahre benötigt um einen akzeptablen wirtschaftlich Ertrag 'abzuwerfen'.

Doch nicht nur die von der Landwirtschaft abhängigen Menschen sind betroffen. Auch auf die vom Tourismus direkt oder indirekt abhängigen Menschen kommen nun sehr schwere Jahre zu. Leider haben sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Durch die Berichterstattung während der Brände 2000 wurden viele Urlauber völlig unnötiger Weise verunsichert und haben in diesem Jahr die Insel Samos nicht in ihre Urlaubsplanung einbezogen. Dieser Negativtrend wird wohl auch in den nächsten Jahren anhalten.

Dies wurde uns von verschiedenen Reiseveranstaltern sowie Reisebüros bestätigt. Die Anfragen nach Urlaub auf der schönen Insel Samos sind rapide zurückgegangen.
Eine bekannte deutsche Charterairline hat Samos sogar komplett aus dem Programm genommen und fliegt die Insel nicht mehr an.

Während des Brandes im Juli 2000 haben sich über das Internet viele Liebhaber der Insel immer wieder nach dem Stand der Dinge erkundigt und aktuelle Informationen ausgetauscht. Schnell machte sich jedoch eine gewisse Ohnmacht breit, da zwar viele Menschen helfen wollten, es aber nicht möglich erschien dieses Potential der Hilfsbereitschaft zu kanalisieren. Daher haben sich, noch während der Brände, Frau Regina Goldbach (Hannover), Herr Uli Kuck (Gütersloh) und meine Person, Ioannis Dimas (Stuttgart) spontan zu der Initiative 'Private Samos Hilfe' zusammengeschlossen und konkrete Ziele definiert.
Gedacht war an eine einmalige Spendenaktion zu Gunsten der Freiwilligen Feuerwehr auf Samos.
Da das Interesse an weiteren unterstützenden Maßnahmen jedoch nicht enden wollte, war die Gründung der '
Samoshilfe Deutschland e.V.' die logische Konsequenz.
Der Verein wurde am 10.08.2001 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Gütersloh unter der Nr. VR 1127 eingetragen. Durch die Gründung und Eintragung des Vereines wurde somit die Basis für eine langfristige und erfolgreiche Arbeit, in engem Verbund mit den Freiwilligen Feuerwehren und den örtlichen Behörden, geschaffen. In der Rubrik
Hilfsprojekt zeigen wir die Hintergründe auf, welche uns bewogen haben die Freiwilligen Feuerwehren zu unterstützen.

(Janni, 29.07.2001)   

[Home] [der Verein] [Publikationen] [Feuerwehr] [Samos-Infos] [Links] [Platía / Treffpunkt]


 

(Impressum)
info@samoshilfe.net