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Die Samos-news werden von by ship TRAVEL herausgegeben, einem Reiseveranstalter in Samos. Sie erscheinen monatlich in der Sommersaison und werden kostenlos in den Büros von by ship TRAVEL und in den Tourist-Infocentern verteilt. Die wesentlichen Inhalte :
Eine Auswahl der interessantesten Artikel finden Sie nachstehend: Samos, der Ausgangspunkt Ihrer Ausflüge Gefüllte Gemüse (Gemista) von Samos Der gerechte Becher und andere Keramik
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SAMOS, DER AUSGANGSPUNKT IHRER AUSFLÜGE |
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Samos ist ein Verkehrsknoten. Eine Tatsache, die Ihnen die Möglichkeit bietet, mit Linienfähren, oder den Flying Delphins und kleinen touristischen Schiffen schöne, kurze Ausflüge außerhalb der Insel zu unternehmen. Sie können in die Türkei nach Kusandasi fahren und die Altstadt von Efessos besichtigen. Es geht um eines der beliebtesten touristischen Gebiete des Nachbarlandes, mit perfekter touristischer Organisation, aber auch mit einer intensiven orientalischen Farbe und einem reichen Markt für Ihre Einkäufe. Einzigartige Leckerbissen erwarten Sie an den zahlreiche» Restaurants und vergessen Sie nicht ... den erstklassigen Baklava zu probieren. Die Fahrt vom Samoshafen dauert eine Stunde und fünfzehn Minuten und man muss einem Pass mithaben. Im Westen von Samos liegt die nächste Insel der Präfektur, Ikaria. Eine Insel von außerordentlicher Schönheit, bekannt für seine Thermalquellen, die traditionellen Feste, die spontane Gastfreundschaft seiner Einwohner, den wunderbaren kariotischen Wein, bekannt seit Homers Zeiten mit dem Namen Pramnios Oinos". Mit Ihrem Auto oder Moped (es gibt auch welche auf der Insel zu mieten) stehen Sie vor Dutzenden von Möglichkeiten. Agios Kyrikos, Evdilos, Raches, Armenistis, die wunderschönen Strände von Faros, Evdilos, Mesakti, Gialiskari erwarten Sie um Sie zu begeistern. Denken Sie auch daran, die Bergdörfer zu besuchen und bei der Abfahrt Flaschenwein (der in begrenzter Menge zu finden ist), Süßigkeiten und Honig mitzunehmen! Südlich von Samos und Ikaria vervollständigt sich die Präfektur Samos durch die Kombination kleiner Inseln und Felseninseln mit dem Namen Fourni Korseon. Der Name erinnert uns an frühere Zeiten, als die Gegend ein Piratenlager war. Zu heutiger Zeit ist der Inselkomplex allerdings für die frischen Fische bekannt, zumal es auch über eine der größten Fischerbootflotten in der Ägäis verfügt. Kleine aber wunderschöne Strände, saubere Zimmer und Restaurants und die berühmten Süßigkeiten vervollständigen eine Palette von Genüssen für den Besucher. Besuchen Sie die Chrysomilia (mit dem Auto), Thymena (mit einem Boot), den Strand von Kambi zu Fuß, den antiken Steinbruch bei Petrokopio und anderes. Bei der Abfahrt fragen Sie unbedingt nach Thymianhonig! Die Insel der Apokalypse, das malerische Patmos kann auch eines Ihrer Ziele sein. Im Zentrum des Interesses steht das Historische Kloster des Heiligen Johannes des Theologen und natürlich die Höhle der Apokalypse. Ansonsten geht es um eine malerische ägäische Insel mit schönen Stränden und zahlreichen Leckerbissen, die Ihre kulinarischen Erfahrungen bereichern werden. Auf den zwei ebenso wunderschönen, kleinen und malerischen Inseln Lipsi und Agathonisi, mit Mengen von Fischen und Meeresfrüchten aber auch leckerem Käse und einheimischen Wein. erwarten Sie die wenigen aber gastfreundlichen Einwohner. Auf Lipsi können Sie mit dem Boot wunderschöne Strände besuchen, während auf Agathonisi die traditionelle Architektur der kleinen Siedlungen und die ruhige Lebensart zu bewundern ist. |
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DIE BERGDÖRFER ERWARTEN SIE |
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Die zwei großen Berggruppen von Samos (Karvounis und Kerkis), die den größten Teil der Fläche von Samos einnehmen, setzten in großem Masse die produktive und ökonomische Physiognomie der Insel fest. Besonders am fruchtbaren Berg Ambelos oder Karvounis glückte die Landwirtschaft mit Hauptproduktion von Wein, aber auch Olivenöl. Durch diese Begebenheit fand man den größten Teil der Bevölkerung im Inselinneren. Es entstanden zig kleinere und größere Bergdörfer, an solchen Stellen, wo sie den Einwohnern den Zugang zu ihren Feldern erleichtern. In diesen Bergdörfern von Samos entwickelte sich die landwirtschaftliche Zivilisation der Insel. Die Notwendigkeiten des täglichen Lebens, die Morphologie des Dorfes, die leichter zugänglichen Baumaterialien, sie haben ihre Spuren in den Orten hinterlassen, die diese Menschen gebaut haben. Kleine Häuser, mit gemeinsamen Wänden, zusammengedrängt in dichten Gebilden engen Gassen, gemessen an den Transportmitteln, Esel und Pferde. Aber auch große Plätze, geschützt normalerweise rundherum durch die Häuser, die Kafenions und die wenigen Läden, Wasser sprudelnde Quellen oder Brunnen an wichtigen Stellen im Dorf, die Kirche immer prächtig im Vergleich zu den Häusern, die Schule, dies sind einige der Charakteristika der Bergdörfer. Im Inneren der Häuser nur das Nötigste. Im Unteren der Platz für die Tiere, in dem meist aus einem Raum bestehenden Obergeschoss der Kamin zum Heizen und Kochen. das Waschbecken mit dem Wasserkrughalter darunter ein paar Regale für das Geschirr, der Tellerschrank, der Haufen mit dem Bettzeug und der erhöhte Holzboden als Schlafstelle der Familie, in dessen inneren sich die Speisekammer des Hauses befand. Die Bergdörfer waren die bewegende Kraft der Ökonomie der Insel, während zusätzliche Beschäftigungen die Fischerei und die Seefahrt darstellten. Jetzt haben die Dinge sich geändert. Der Aufschwung des Tourismus, der Handel und die Dienstleistungen haben die ökonomischen Gegebenheiten verändert. Unsere Dörfer aber haben sich bis heute ihre malerische Physiognomie erhalten, eingetaucht ins Grüne und ihre Einwohner laden ein ihre Gastfreundschaft zu genießen. Es gibt sehr gute Tavernen und Restaurants die eine Reihe von traditionellen Gerichten anbieten, und malerische Kafenions, wo man sich erholen kann und parallel seinen Kaffee, Ouzo, Souma (einheimisches Alkoholgetränk), und süßen Samoswein genießen kann. Zu Recht meinen alle Besucher der Bergdörfer: "Wenn man die Dörfer von Samos nicht kennen gelernt hat, dann weiß man nichts vom wirklichen Leben auf der Insel". In der Gegend von Vathi sind die Dörfer: Ano Vathi, Paleókastro, Vourliotes, Manolates, Ambelos, Stavrinides und die malerischen Stranddörfer Kokkari und Agios Konstantinos. In der Gegend von Pythagorion: Mili, Pagondas, Mavratzei, Koumaradei, Pírgos, Mesógio, Pandroso. Auch Chora und Mytilinii mit dem paläontologischen Museum. In der Gegend von Karlovasi: Kondéika, Platanos. Lekka, Kosmadéi, Kastania, Drakei. und Kondakéika. In der Gegend von Marathokambos: Koumeika, Skouréika, Neochori, Kalithea. Alle Dörfer sind mit relativ gutem Straßennetz verbunden, während für die Wanderer auch viele gekennzeichnete Fußwege gibt, um die reiche wilde Pflanzenwelt, die sich mit Olivenhainen, Weinbergen und Gärten abwechselt, wirklich aus der Nähe kennen zulernen. Mit dem Auto oder dem Moped, aber auch zu Fuß, können Sie einzigartige Ausflüge erleben. Wir empfehlen sie Ihnen ohne Vorbehalt. |
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GEFÜLLTE GEMÜSE (GEMISTA) VON SAMOS |
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Die gefüllten Gemüse sind natürlich ein Gericht, welches in ganz Griechenland anzutreffen ist. Besonders im Sommer gehört es zu den beliebtesten Mahlzeiten der griechischen Familie. Der Grund für den Titel "Gefüllte Gemüse von Samos" beruht darauf, dass auf Samos das Gericht in besonderer Vielfalt und Erfindungsreichtum erscheint. Wir finden also zum Beispiel Tomate, Paprika (das sind die Klassiker) aber auch Aubergine, Zucchini, Kartoffel, Weinblätter, Zwiebel und Zucchiniblüten. Einige Hausfrauen sogar, vor allem in älteren Zeiten, da verschiedene Gemüsesorten fehlten, häuften zwischen den Gemista etwas von der Füllung, um die Mahlzeit etwas umfangreicher zu machen. Sommer also, und bitte! Wie macht man Gemista: Man höhlt die Gemüse aus, die man füllen möchte (nachdem man sie zunächst in der Reine platziert hat. um zu sehen wie viele hinein passen), und behält das Innere der Tomate getrennt von dem Inneren des restlichen Gemüse. In eine tiefe Pfanne gibt man das klein geschnittene Innere der Auberginen und Zucchini zusammen mit Zwiebel, Petersilie und Dill. Dazu gibt man Reis (abhängig von der Menge der Füllung, die man haben möchte) und das pürierte Innere der Tomate. Wer seine Füllung intensiver haben möchte püriert noch weitere Tomaten. Man würzt mit Salz und Pfeffer, je nach Geschmack. Die Mischung lässt man bei kleiner Flamme köcheln bis die Flüssigkeit verdampft, dann gibt man das Öl dazu und brät sie an. Wir nehmen die Pfanne vom Feuer, lassen die Füllung etwas abkühlen und beginnen mit dem Füllen der Gemüse. Wir müssen aufpassen, dass die Gemüse nur zu 2/3 gefüllt werden, damit der quellende Reis die Gemüse nicht zum Platzen bringt. Sobald wir das Füllen beendet haben, bedecken wir die Tomaten und das sonstige Gemüse
mit den eigenen Deckeln, die wir nach dem Öffnen bewahrt haben, und geben darüber noch einmal Öl. Etwas Semmelbrösel auf jedem Stück nehmen die Flüssigkeit auf und machen sie knusprig. |
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DER GERECHTE BECHER UND ANDERE KERAMIK |
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Die Töpferei - Keramik ist eine Technik, die auf Samos schon seit alters her bis heute mit Erfolg betrieben wird. Samiotische Töpfer oder Keramiker können sie in |
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SAMIOTISCHER HONIG: Vom Hersteller auf Ihren Tisch |
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Der reine unbearbeitete Honig ist ein Geschenk der Natur, welches wohltuend auf die Augen, bei Magenbeschwerden, Erkältungen, auf das Nervensystem, und die Haut wirkt und es verscheucht Überarbeitung und Verausgabung. In wenigen Worten ist Honig ein Nahrungsmittel, eine Süßigkeit und eine Medizin. Samos produziert Honig von höchster Qualität. Die zweite Ernte ist im November von Efeu und Kiefern. Sie können den samiotischen Honig im Supermarkt, am freien Markt in Vathi, in Getränkemärkten und in Läden mit traditionellen Waren finden. Der wird in Gläsern und Metallbehältern verkauft. Vorsicht, man muss auf die Verpackung achten. Der richtige Samos Honig wird mit einer Tabelle gekennzeichnet. worauf seine Herkunft und Art. sowie der Name und die Telefonnummer des Produzenten verzeichnet sind. Die Standardverpackungen sind 120 gr, 240 gr, 450 gr und 1 Kilo.
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| DIE PRODUKTE VON SAMOS |
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Wein: Das Hauptprodukt dieser Insel, der berühmte Moschato, bekannt seit der Antike durch Exporte in die ganze Welt, wird von der Weingenossenschaft Samos produziert. Oliven-Öl: Auf Berghängen geklettert, in steinigen Orten, aber auch auf den Ebenen der Insel geben die Oliven von Samos ein goldenes Öl mit reichem Aroma aus der samiotischen Erde und einem feinen Geschmack. Honig: er wird hauptsächlich in Zentral Samos produziert, reich an Geschmack, einzigartig in Pinien-, Thymian- und hunderten von Wildblütenaromas. Käseprodukte: Die Tradition der Insel von Ziegen- und Schafshaltung drückt sich in den einmaligen Milchprodukten aus, die in einer modernen Anlage produziert werden. Fischprodukte: Obwohl sie nicht mehr reichlich vorhanden sind, werden täglich in Vathi, Karlovasi, Pythagorion und Marathokambos frische Fische angeboten. Fahrende Händler bringen sie sogar in die Bergdörfer von Samos. Gartengemüse: In Mesokamhos, in Kontakeika, Marathokambou und in anderen Gegenden, die von den samiotischen Bergquellen gewässert werden,werden leckere Gemüse- und Obstarten jeder Jahreszeit produziert. Orangen: Ein besonderes Produkt, da die Produktion an den Ufern des Imbrassos bei Myli besonders ist. Sie sind sehr schmackhaft und können den Bedarf der Insel decken, sie werden aber leider von der Vertriebsorganisation sehr benachteiligt. Ouzo: Seit jeher berühmt wird der samiotische Ouzo in fünf modernen Betrieben in Vathi und Karlovasi produziert. Souma: Schnaps, der vom Trester der Trauben von den Weinproduzenten selber, durch eine Sonderlizenz und nur für den eigenen Gebrauch produziert wird. Keramik: Ein kunstvolles Produkt mit langer Tradition auf Samos, seit der Antike. Töpfer kann man in den Gegenden von Koumaradei, Mavratzei, Myli, Karlovasi und Manolates antreffen. Berühmt ist der "Gerechte Becher". |
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| IN PYTHAGORION FEIERT SAMOS SEINE BEFREIUNG |
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Anfang August des Jahres 1824 umzingelte die türkische Flotte Samos und versuchte Truppen zu landen. Die Abwehr der Insel hat sich aber als effektiv bewiesen und bei der Ankunft der griechischen Flotte und der siegreichen Seeschlacht von Mykali am 06. August 1824 wurde Samos gerettet. Deshalb feiert man diesen Tag als lokalen nationalen Feiertag. Zu Recht gilt also dieser Tag als der spezielle lokale Feiertag, da es sich um ein Spitzenereignis des nationalen Befreiungskampfes handelt. Für das Entfachen der samiotischen Revolution spielten unter anderem die politischen, sozialen und kulturellen Änderungen eine wichtige Rolle, die man durchzusetzen versuchte, als in den Anfängen des 19. Jahrhunderts die Macht von den Prouchontes an die Kamanioli überging. Die Karmanioli vertraten die fortschrittlichen Ideen ihrer Zeit, nämlich die der französischen Revolution und ihr Anführer war der charismatische Lykourgos Logothetis, Mitglied der Filikí Eteria. Er war derjenige, der die Insel organisierte und ein lokales Regierungsmodel in Kraft setzte, nämlich die militärpolitische Organisation der Insel Samos. Für den politischen Teil hat er Vertreter festgesetzt, die der Generalrat der Dorfrepräsentanten gewählt hat und im Militärischen Teil als Hauptinstrument des Volkswillens organisierte er Tausendschaften und wählte an ihre Spitze die mutigsten Patrioten Kapetan Stamatis Georgiadis, Kapetan Lachanas, K. Kondachsis und Emmanuel Melachrinos, Mit diesem politischen und militärischen System, mit der schnellen defensiven Organisation, der Insel, aber vor allem mit dem Einklang und der Unterstützung des Volkes schaffte es Samos frei zu bleiben und weit überlegene türkische Streitkräfte abzuwehren, die die Insel belagerten. In Pythagorion - wo auch das Hauptquartier des Lykourgos Logothetis in dem gleichnamigen Turm, der restauriert wurde, war - finden dreitägige Veranstaltungen statt, mit religiöser Zeremonie, traditionellen Tänzen und Liedern, Feuerwerk und Verbrennung eines Models des türkischen Flaggschiffs. |
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| Milchprodukte Vourliotis, ein samiotischer Geschmack |
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| Die Ölbetriebe auf Samos |
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Olivenöl war schon zu allen Zeiten das Hauptprodukt der Landwirtschaft auf Samos. Während der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts gab es auf der Insel sechsundsechzig Ölbetriebe, kleine oder große. Zur Zeit der Olivenernte, wenn das "Gold des Ölproduzenten" wie das Olivenöl auch genannt wurde, gepresst werden sollte, waren diese Tag und Nacht in Betrieb. Langsam anfangend schon von Mitte September um die sogenannten Olivenkerne zu sammeln - es geht um vorzeitig vom Baum gefallene, nicht ausgereifte Oliven, die für das Öl der Lampe sorgten - spannte sich die Ernte bis Mai. Das rhythmische Klackern der Pressen hörte man in den Dörfern und alle wussten, dass die Ölbetriebe arbeiteten und dass sie dort die leckere "Kapyra" essen konnten. Es handelte sich um Brotscheiben, die am Kohlenfeuer angebraten, dann im frischen Öl eingetränkt und mit Zucker bestreut als Süßigkeit für die Kinder, oder mit Salz um als wunderbare Begleitung für den Souma und den Wein zu dienen. In der zweiten Hälfte des 20sten Jahrhunderts gab es einige Änderungen im Bezug auf die Ölbetriebe von Samos. Manche haben geschlossen, andere größere wurden gebaut, von denen wiederum viele nicht lange überlebten. Nach 1970 veränderte die technische Entwicklung die Produktionsweise des Olivenöls. Der bis dahin klassische Vorgang des Aufbrechens der Oliven mit anschließend starkem Pressen der Maische wurde ersetzt durch Zentrifugieren der Maische mit viel Wasser. Es ist fraglich ob die neue Technologie die Ölqualität verbesserte (eher das Gegenteil), sie hat aber auf jeden Fall die Menge des gewonnenen Öls vergrößert, und damit auch den Gewinn der Betriebsbesitzer. Außerdem benötigte man weniger Arbeitskräfte, die dann allerdings nicht mehr so einfach in den Bereichen der Landwirtschaft Beschäftigung fanden. Parallel dazu änderte sich die Produktion von nützlichen Nebenprodukten, wie Kernöl und Kernholz, die nun in großen Mengen verloren gingen. Die modernen zentrifugalen Ölbetriebe produzieren mehr flüssigen, nicht verwendbaren Abfall. Heutzutage werden die Olivenbetriebsabfälle irrtümlich für naturschädlich gehalten, da sie keinerlei giftige Stoffe beinhalten und da die Betriebe nach europäischem Recht mit Systemen biologischer Säuberung ausgestattet sind. Sowohl die heutige Situation als auch die niedrigen Ölpreise sind schuld daran, dass immer weniger Leute sich mit dem Öl beschäftigen. So ist die Anzahl der Ölbetriebe auf Samos zurzeit einstellig. |
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| Gefüllter Hahn |
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Damals, als Fleisch auf dem Tisch der Familie selten und nur für besondere Tage war, gab der freilaufende Hahn des Hofes oder die alte Henne, die keine Eier mehr legte, die Lösung. Von da an hat die menschliche Fantasie aber auch die Notwendigkeit das Mahl zu bereichern, damit die Familie oder auch Besuch satt werden, zu dem Rezept des gefüllten Hähnchens geführt. Nachdem man die Innereien entfernt und klein geschnitten hat. gibt man sie zum Reis, gehackten Zwiebeln und Petersilie, Pfeffer und Salz und brät das Ganze in einer Pfanne an (Tomatenmark gibt man dazu, wenn man möchte). Anschließend füllt man das Huhn, näht es zu und dann beginnt der Kochvorgang, welcher auf viele verschiedene Arten stattfindet. Die klassische Art auf Samos ist im Topf gekocht, wodurch wir auch eine Suppe als Vorspeise bekommen. Wenn wir ihn herausnehmen, um die Suppe vorzubereiten. braten wir ihn mit etwas Butter an, damit die Haut knusprig wird. In den letzten Jahren wird er häufiger im Ofen mit Kartoffeln oder Nudeln gebacken. Wie auch immer Sie ihn zubereiten, eines ist sicher. Es handelt sich um ein besonderes Essen auf einem festlichen Tisch und im Vergleich mit anderen für ähnliche Anlässe, bedeutend günstiger. |
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| Beim "Soumafest" |
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Die Trauben sind schon verarbeitet wobei ihre Reste, die Tsipoura auch nicht unverwertet bleiben. Sie bleiben 35 Tage lang in Tanks mit Meereswasser, wo sie gären und ihr Zucker sich in Alkohol umwandelt. Die Bezeichnung „Souma“ ist weise gewählt. Es bedeutet "die Summe, das Gesamte, alles zusammen". Einer Legende zur Folge hat Paris die schöne Helene damit betrunken gemacht, um sie zu überzeugen ihn nach Troja zu begleiten. Deswegen hieß es auch "der HelenischeTrunk“. Seit etwa 1800 und bis heute destilliert man Souma in den „Kalivia“ (kleine Hütten auf dem Land). Verwandte, Freunde, Nachbarn versammeln sich in dem Dunst des Tsipouro, sitzen an Tischen mit Obst, Nüssen, Loukoumades und vielen örtlichen Spezialitäten. Auf den Kohlen, wo der Kessel des Soumas kocht werden Süßkartoffeln, Auberginen, Kastanien, Oktopus und alles worauf die Feiernden Lust haben gebacken. Der heiße Souma wird aus kleinen getrockneten Kalebassenkürbissen getrunken. Tanz, Spaß, Gesänge, Gelächter und Lobe für den Hausherrn und den Souma setzen sich die ganze Nacht fort. In anderen Gegenden Griechenlands nennt ihn man Raki. Außer als Getränk wurde er früher auch für Einreibungen bei Erkältungen genutzt, wegen des hohen Alkoholgehaltes. |
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| Die Entvölkerung und Wiederbevölkerung Samos |
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1247 ging es zum Byzantinischen Staat zurück. Von 1312 und für kurze Zeit kam sie unter die Macht des Türken Aydin, und von 1367 für ungefähr ein Jahrhundert gehörte sie Genua und zahlte Steuern an die Justinischen Ritter von Chios. dem berühmten Verband Maona. Permanente muslimische Besatzung hat Samos nicht kennengelernt. Um 1475, wegen der Piratenüberfälle und der dazugehörigen Unsicherheiten, suchten viele Samioten Zuflucht auf der Nachbarinsel Chios oder in Kleinasien. Die meeresnahen Siedlungen wurden verlassen und die Bevölkerung der Insel wurde so wenig, dass man von Entvölkerung sprechen kann. Diese Situation dauerte etwa ein Jahrhundert. Um etwa 1562 landete Kilitz Ali Pascha, Admiral der Ottomanischen Flotte wie es heißt in der Gegend von Ireon und lernte von Nikolaos Sarakinis aus Patmos die Geschichte der Insel. Bezaubert von der natürlichen Schönheit der Gegend erbat er die Erlaubnis vom Sultan Suleiman die Insel wieder zu besiedeln und sicherte gleichzeitig wichtige vorteilhafte Bedingungen als Anreiz für die Inselbewohner. Die heutigen Dörfer von Samos haben ihren Anfang in dieser Besiedlung genommen, Bis zur Revolution von 1821, wurde Samos anfangs von einem christlichen Vertreter regiert und später von einem osmanischen Kommandanten, der vom Sultan bestimmt wurde. Der wurde beraten von den vier großen Volksvertretern, die wiederum von den kleinen Volksvertretern der Dörfer gewählt wurden. Drei Jahre lang, von 1771 bis 1774 war die die Insel unter russischer Besatzung. Um das Ende des 18ten Jahrhunderts ließen sich viele neue Siedler aus dem Peloponnes, Kythira und den Ionischen Inseln auf Samos nieder und brachten neue Ideen mit. Das Blühen des Handels und der Seefahrt, die Reisen, die Gründung von Schulen, wie die Griechische Schule von Karlovasi (1784), die Ideen der neugriechischen Bildung und der französischen Revolution, Sachverhalte mit denen die Samioten in Berührung kamen, bildeten nach und nach gesellschaftliche Schichten, die ihren Ausdruck in zwei politischen Parteien gefunden haben, nämlich die Karmanioli und die Kallikantzari. Die Ersten waren fortschrittlich und die Zweiten konservativ. Von den Karmanioli, die die radikalsten Meinungen ihrer Zeit vertraten, kam auch die führende Gruppe der samiotischen Revolution von 1821 mit Lykourgos Logothetis an der Spitze. |
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wird gelegentlich fortgesetzt ! |
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