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Zwischen Potámi und Drakéi gibt es weder eine Straße noch einen Weg, der es erlaubt mit dem Motorrad, geschweige denn mit dem Auto zu fahren. Aber es gibt einen alten Eselspfad ... |
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Diese Stelle, wie auch der weitere Verlauf der Wanderung, waren gut markiert. |
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Zunächst führte der Weg durch einen Olivenhain, vorbei an einigen kleinen Häuschen. Am Ende des Olivenhaines wurde der Weg nun enger, steiniger und stieg spürbar an. |
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Immer wieder ging es über schmale Eselspfade am Bergrand vorbei. Unter uns lag blau schimmernd das Meer und man konnte in phantastische Buchten schauen. |
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Nach ca. einer Stunde tauchte hinter einem Felsen die Mikró Seitáni - Bucht auf. |
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Aber wir waren noch lange nicht da. Es galt noch über einen weiteren steinigen Weg, der jetzt bergab führte, die Bucht zu erreichen. |
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Hier lag sie nun, die Mikró Seitáni, menschenleer, sauberes blaues Wasser an einem herrlichen Kiesstrand. Beim Baden sollte man jedoch vorsichtig sein, liegen doch im Wasser einige Felsen verborgen. Hier sollte man vor dem nächsten Aufstieg eine längere Rast einlegen. |
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Am Ende der Bucht geht es nun über einen Holzsteg auf dem sehr steil ansteigenden Weg weiter. Der Weg führt immer wieder an der Küste vorbei, mit weiteren schönen Ausblicken aufs Meer. |
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Aus der Mikró Seitáni ist ein Höhenunterschied von fast 250 m zu bewältigen, wobei uns der Weg durch schattige Wälder führt. Vorbei an steilen Felswänden, immer öfter in Serpentinen, führt der Weg durch dichte Vegetation, steil abwärts zur Megálo Seitáni. |
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Am Ende der Bucht stehen einige kleine Häuser, die ansonsten nur mit dem Schiff erreichbar sind. Feiner Kiesstrand und kristallklares Wasser laden zum Baden ein. Auch diese Bucht war menschenleer, das Meer lag ruhig vor uns, nur ein vorbeifahrendes Fischerboot sorgte für einen leichten Wellengang. |
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Im Hintergrund erheben sich die Ausläufer des Kerkis Massivs. Noch einmal legten wir hier eine längere Rast ein, bevor es nun zur letzten und wohl schwierigsten Strecke nach Drakéi geht. |
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Links hinter den Häusern verlassen wir die Megálo
Seitáni,
vorbei an einem kleinen Altar. Von hier wird der Weg wieder steiniger und geht
weiter bergauf. Nicht immer sind hier die Markierungen eindeutig, suchen ist
also angesagt. |
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In einigen Reiseführer wird für diese Strecke 3 Stunden angesetzt, hierbei werden die Pausen nicht berücksichtigt. Hinter uns lagen 5,5 Stunden, die uns bergauf und bergab führten. Wir können diese Tour jedem etwas geübten Wanderer nur
empfehlen |
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