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Messgeräte der Antike |
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Höhenmessgerät Chorobates Der aus Holz gefertigte römische Chorobates ist nur in der Beschreibung des Ingenieurs und Schriftstellers Vitruv (1 Jh. V. Chr.) überliefert. Er bestandaus einem 20 Fuß (= 6 m) langen Träger mit senk-rechten Stützen, die mit dem Träger verstrebt waren. An den Streben waren Linien markiert. Wenn die Schnüre der vom Träger herabhängenden Lote die Marken verdeckten, lag die Trägeroberkante horizontal. Bei Wind pendelten die Lote hin und her. Dann wurde die Rinne auf dem Träger bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Man hatte so ebenfalls eine horizontale Visierlinie. |
Ägyptische Setzwaage Die Setzwaage war bereits im antiken Ägypten als Nivelliergerät bekannt und wurde vermutlich beim Pyramidenbau im 3. Jahrtausend v. Chr. benutzt. Im gleichschenkligen Dreieck wird die Grundlinie durch ihre Höhe halbiert. Wenn die freihängende Lotschnur der Setzwaage die Marke in der Mitte des Querholzes verdeckt, ist die Schnur Seitenhalbierende und Höhe des Dreiecks. Das Querholz liegt jetzt senkrecht zur lotrechten Schnur, also waagerecht. Die zum Querholz parallelen Setzkanten der Schenkelhölzer geben nun die horizontale Richtung an. |